Armenien
Hast Du auch keine konkrete Vorstellung, was Dich in Armenien erwartet? Ob es sich lohnt und was man sich in dem Land anschauen sollte? Hier findest Du alle Reiseberichte mit meinen Eindrücken und Tipps einer dreiwöchigen Reiseroute durch Armenien und Georgien.
Armenien war zugegebenermaßen ein bisschen das Anhängsel meiner Reise nach Georgien – aber der Abstecher lohnt sich. Zeitsparend und recht bequem kann man alle zwei Tage mit dem Nachtzug zwischen Tiflis / Tbilisi und Eriwan / Yerewan hin und her fahren. Wie das funktioniert und was es kostet, findest Du hier.
In Armenien beginnt die Reise auch sonst in der Regel in der Hauptstadt Yerewan. Die kann man ganz gut zu Fuß und mit ein paar Metrofahrten erkunden. Zu viel sollte man sich aber nicht erwarten. Mehr als einen Tag würde ich nicht für die Besichtigung einplanen.
Interessanter ist eine Tagestour zu den Klöstern Khor Virap und Noravank. Man bekommt unglaublich schöne Landschaften und eben die Klöster zu sehen. Wobei Khor Virap den Werbefotos bei weitem nicht gerecht wird.
Mein Highlight war die Reise nach Tatev in den Bergen im tiefsten Süden Armeniens. Hier habe ich festgehakten, wie man dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt hinkommt. Spoiler: Es ist umständlich, aber alle Mühen wert.
Tatev ist vor allem für sein Kloster bekannt und war Anfang des 15. Jahrhunderts eines der wichtigsten kulturellen Zentren Armeniens. Ich halte es für eine der unterschätztesten Sehenswürdigkeiten der Region. Die Landschaften rund um das Kloster sind atemberaubend und bei gutem Wetter ergeben sich fantastische Fotomotive.
Aus diesem Grund möchte ich Dir auch eine Wanderung von Tatev zu einer Eremitage im Tal ans Herz legen. Diese fünf Stunden (inklusive des Abstechers zur nicht so empfehlenswerten Teufelsbrücke) lohnen sich.