Äthiopien

Hier sind alle Reiseberichte und meine Empfehlungen für Äthiopien, das ich auf einer knackigen 12-tägigen Reise (die Reiseroute gibt es hier) etwas kennengelernt habe – für alle Regionen und ein tieferes Verständnis braucht es dann doch noch weitere Reisen. Es ist ein manchmal herausforderndes, aber wundervolles Reiseziel.

Von Addis Abeba mit dem vielen Verkehr und seiner schlechten Luft war ich erstmal wenig begeistert und froh, am nächsten Morgen nach Lalibela weiterfliegen zu können. Das mag aber auch an Diebstahlsversuchen, Müdigkeit und der Höhenluft (die äthiopische Hauptstadt liegt auf 2.500 Metern Höhe) gelegen haben.

Lalibela im Norden Äthiopiens lag lange Zeit abseits der Verkehrsrouten etwas vergessen im Norden Äthiopiens. Inzwischen ziehen die spektakulären monolithischen Felsenkirchen, die in jeweils jahrzehntelanger Arbeit, von oben nach unten aus dem Fels freigemeißelt wurden, so viele Touristen an, dass man bequem hinfliegen kann.

Axum, ganz im Norden Äthiopiens, findet sich ein Stelenfeld mit über 100 behauenen, bis zu 33 Meter hohe, Steinsäulen. Mehr beeindruckt hat mich mein Ausflug zum Kloster Debre Damo. Dies ist das älteste Kloster Äthiopiens und liegt auf einem Tafelberg. Der einzige Weg dorthin führt über eine 14 Meter hohe Steilwand, die man nur mit einem Seil um den Bauch geschlungen, hochgezogen wird. Kurze Momente der Todesangst inklusive.

Gonder ist die äthiopische Kaiserstadt. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden hier zahlreiche Paläste, deren Überreste und zum Teil Ruinen heute die Hauptattraktion sind.

Schlusspunkt meiner Reise durch Äthiopien war Bahir Dar am Tanasee, dem größten See Äthiopiens (und der Quelle des Blauen Nil). Die Klöster rund um den See oder auf kleinen Inseln, kann man im Rahmen einer Bootstour von Bahir Dar aus gut erreichen.