Panama
Ich habe Panama in Kombination mit Costa Rica besucht, was ich nur wärmstens empfehlen kann. So kann man beispielsweise einen Ort zum Baden an der Atlantikküste im einen Land und die Karibikseite im anderen Land besuchen. Meine Reiseroute habe ich hier beschrieben.
Der kleine Ort Boquete im Schatten des Vulkans Barú ähnelt vom Grundsetting Santa Elena und Monteverde in Costa Rica. Man kann wandern, Zip-Lining machen oder Kaffeeplantagen besichtigen – und sehr, sehr guten Kaffee trinken. Gerade der Geisha Kaffee könnte auch etwas für Menschen sein, die sonst nur schwarzen Tee trinken.
Bocas del Toro ist ein guter Ort, um ein paar Tage mit Radtouren, Schnorchel- oder Tauchtrips zu verbringen, vielleicht auch zu surfen. Es ist allerdings ziemlich überlaufen und hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Auf der Hauptinsel Colón sollte man auch nicht unbedingt Karibikfeeling pur erwarten – dafür sollte man eher nach San Blas fliegen.
Lohnt sich Panama City? Ich finde: ja. Denn mir gefiel vor allem die Vielfalt der Stadt, die Mischung aus kolonialer Altstadt-Architektur, moderner, wuseliger Großstadt und dem ganz normalen lateinamerikanischen Alltagsleben. Und die vielen guten Cafés.
Außerdem ist die Stadt ein guter Ausgangspunkt, um den Panama Kanal zu besichtigen. Sei es an der Miraflores-Schleuse mit ihrem guten Aussichtspunkt am Besucherzentrum oder die Fahrt mit der Panama Canal Railway entlang des Kanals. Die Strecke bietet nicht immer einen Blick auf den Kanal, aber oft genug. Ansonsten fährt man einfach die meiste Zeit durch den Regenwald und bekommt einen guten Eindruck, welcher Aufwand betrieben werden musste, um den Kanal zu bauen.
Und dann hätte ich noch eine kleine Einführung ins Verkehrssystem (Metro, Bus und Taxi) von Panama City im Angebot.