Färöer

Wer Großstadtflair und spektakuläre Bauwerke sucht, ist auf den Färöer, der kleinen Inselgruppe im Nordatlantik, irgendwo auf halbem Wege zwischen Island und Norwegen, völlig falsch. 

Die Färöer, das sind dafür spektakuläre Landschaften und kleine, pittoreske Ortschaften mit oft unfassbar schönen Häuschen. Wer Nordeuropa mag, muss die Färöer lieben. Ein bisschen Glück braucht man mit dem Wetter, aber immer, wenn die Sonne kurz die Wolken durchbricht, ergeben sich an jeder Ecke fantastische Fotomotive.

Wie funktioniert die Anreise auf die Färöer, welche Transportmöglichkeiten gibt es vor Ort und wie sieht es aus mit Unterkünften und Restaurants? Dazu habe ich einen eigenen Beitrag verfasst. Ein Tipp, wo man strategisch am besten übernachtet, um je nach Wetter spontan umplanen zu können, findet sich im Beitrag „Reisen auf den Färöer – ein nordischer Traum„.

Darüber hinaus findest Du hier Eindrücke aus den verschiedenen Ecken der Färöer: zum Beispiel aus dem Süden der Hauptinsel Streymoy und dem Abstecher mit der Fähre nach Sandoy. Oder der wilde Westen auf der (per Tunnel) erreichbaren Insel Vágar mit einem der schönsten Dörfer der Inselgruppe.

Wie wäre es mit der Buttercup-Route Oyggjarvegur nach Kunoy und Kalsoy? Oder eine Fahrt mit dem Postboot, die sich mehr anfühlt wie eine morgendliche Kreuzfahrt rund um Svínoy und Fugloy?

Wenn der Regen auf den Färöer dann doch mal zu stark wird, kann man sich die Zeit auch in der Hauptstadt Tórshavn vertreiben, wo es Museen gibt und man Cafés auch ohne Google Maps findet.

Die wahrscheinlich schönste Wanderung, die man auf den Färöer machen kann (ganz ohne Guide) ist die zu den Trælanípa-Klippen. Sie gehörte (trotz schlechten Wetters) zu meinen Färöer-Highlights. Schöne Landschaft, spektakuläre Steilküste und ein Wasserfall – viel mehr geht nicht auf einmal.