Island
Island ist ein absolutes Traumreiseziel – mit nur einem kleinen Makel: dem Preisniveau. Landschaftlich gehört es aber definitiv zu den schönsten Ländern der Welt.
Ich hatte bei meiner Reise nach Island viel Glück mit dem Wetter und viel Sonnenschein und ein bisschen Regen. Das kann auch ganz anders aussehen.
Muss man Reykjavík gesehen haben? Die Hauptstadt ist unzweifelhaft die einzige Großstadt und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Islands. Wenn man außer Landschaft etwas erleben will, sollte man sicherlich hierher kommen. Ich fand jeweils einen halben Tag nach der Ankunft und vor dem Rückflug ausreichend, um ein bisschen durch die Stadt zu schlendern und mir vor allem die Hallgrimskirche anzuschauen.
Am Golden Circle (isländsich: Gullni hringurinn) kommt man nicht vorbei. Unweit von Reykjavík gelegen ist dies ist eine beliebte Route, auf der man innerhalb eines Tages einen ersten Eindruck von der Natur der Insel bekommen kann. Wasserfälle, Geysire und Thermalquellen locken im Sommer Unmengen von Touristen an.
Weiter geht’s dann am nächsten Tag im spektakulären Südwesten mit den heißen Quellen von Reykjadalur und dem Seljalandsfoss, einem Wasserfall, den man sich auch von hinten anschauen kann, und dem noch spektakuläreren Skógafoss. Und dnn kommen die schwarzen Strände des Südens: mit der Felsformation Reynisfjall am Meer und dem Strand Reynisfjara, der zurecht als einer der schönsten nicht-tropischen Strände der Welt gilt.
Lange im Auto ist man dann im Süden von Vík bis zum Jökulsárlón unterwegs. Die Belohnung: unfassbar schöne Landschaften mit moosbewachsenen schier endlosen Lavafeldern, Gletscherseen und schließlich der Svartifoss, den man nach einer halbstündigen Wanderung erreicht.
Wunderbar sind auch die Landschaften auf der Snæfellsnes-Halbinsel. Diese wird in fast jedem Reiseführer als „Island in Miniatur“ angepriesen, da man hier angeblich alle Reize Islands auf kleiner Fläche zu sehen bekäme. Das halte ich allerdings für eine maßlose Übertreibung. Snæfellsnes ist schön. Aber Island hat doch viel mehr zu bieten als das, was man hier zu sehen bekommt.
Die kleine Vatnsnes-Halbinsel gehört wahrscheinlich nicht zu den absoluten Highlights einer Island-Reise, aber mir hat sie mit ihren einsamen Schotterpisten und den Ausblicken aufs Meer sehr gut gefallen. Auf der Fahrt Richtung Reykjavík liegen noch die beiden Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss iauf dem Weg. Der Glymur-Wasserfalls ist allerdings deutlich spektakulärer und kann im Frühjahr mit richtigem Abenteuer-Feeling verbunden sein.
Neben diesen Reiseberichten habe ich basierend auf meinen Erfahrungen außerdem festgehalten, was man zu Anreise, Transportmöglichkeiten vor Ort und Unterkünften in Island wissen sollte.