Italien
Bella Italia – vielleicht ist das Land tatsächlich nirgendwo schöner als fast ganz unten am Stiefel. Zwischen Neapel und Lecce atmen die Städte Geschichte und Kultur – und die Landschaften sind augenbetörend schön: sei es auf Capri, rund um den Vesuv oder an der Adriaküste.
Hinzu kommen Orte, die man einfach gesehen haben muss, wie das putzige Alberobello oder das fantastische Matera. Hier findest Du meine Reiseberichte und persönlichen Entdeckungen aus Kampanien, Basilikata und Apulien.
Diesen Teil von Süditalien kann ich Dir als Reiseziel nur wärmstens empfehlen. Vedi Napoli e poi muori – in Neapel kann man problemlos eine Woche (oder den Rest seines Lebens) verbringen, ohne sich zu langweilen. Und falls doch – Pompeji und der Vesuv sind mit Tagesausflügen (auch ohne Auto) bequem zu erreichen. Auch wer sich sonst nicht für die Antike und Ruinen interessiert, wird von der Ruinenstadt begeistert sein.
Wer es generell barocker mag, sollte unbedingt nach Lecce mit seinen beeindruckenden Kirchen und einem gewissen morbiden Charme fahren. Rund um Bari, das selbst jetzt nicht unbedingt eine Schönheit ist, gibt es jede Menge hübscher Altstädte in Polignano a Mare, Monopoli (ja, der Ort heißt tatsächlich so) und Trani – perfekt um herumzuschlendern, einen Espresso zu trinken und aufs Meer zu schauen.
Locorotondo und Cisternino sind jeweils schon mehrfach zum schönsten Dorf Italiens gewählt worden. Völlig zu Recht, wie ich finde. Man kann sie prima in Kombination mit Alberobello und seinen Trulli, den sehr sehenswerten (UNESCO Weltkulturerbe-ausgezeichneten) Spitzkuppelhäusern, besuchen.
Unbedingt mehr als nur einen Tagesausflug ist Matera wert. Das ist definitiv eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe. Mit seinen ehemaligen Höhlenwohnungen, verwinkelten Gassen und der Lage an mehreren Hängen ist Matera wie ein dreidimensionales Labyrinth. Es macht einfach Spaß, sich hier zu verlaufen.