Georgien
Allein beim Gedanken an meine Reise nach Georgien könnte ich wieder unendlich ins Schwärmen geraten. Von Tiflis mit seinen vielen Schattierungen und Geschichten, vor allem aber von den Landschaften im Hohen Kaukasus. Hier findest Du alle Beiträge zu Georgien mit meinen Eindrücken, Tipps und der dreiwöchigen Reiseroute durch Georgien (mit einem Abstecher nach Armenien).
Für Tiflis (oder Tbilisi) sollte man sich mehrere Tage Zeit lassen, um die Sehenswürdigkeiten zu sehen, insbesondere die Hochhäuser mit den Skybridges am Rande der Stadt. Von Tiflis aus kann man (sehr gut auch ohne eigenes Auto) auch großartige Tagesausflüge machen. Nach Gori ins sehr bizarre Stalin-Museum oder zum (kirchlichen) Weltkulturerbe nach Mzcheta.
Wer auch Seltsames in Georgien sehen möchte, dem empfehle ich Batumi, die Großstadt am Schwarzen Meer und Chiatura, der deprimierenden Bergbaustadt in der Mitte des Landes. Eher das Gegenteil ist Sighnaghi mit seinem Alstadtflair mitten in den Weinbaugebieten im Osten Georgiens.
Besonders beeindruckt haben mich die Berge des Hohen Kaukasus im Norden Georgiens. Schon die Busfahrt von Batumi bzw. Zugdidi nach Mestia war beängstigend bis atemberaubend – letzteres wegen der unfassbaren Ausblicke in die Berge und Täler. Mestia selbst mit seinen Wehrtürmen ist hübsch und kann als Ausgangspunkt für Wanderungen oder den unverzichtbaren Tagesausflug in das Weltkulturerbe-Dorf Ushguli mit seinen alten, zum Teil verfallenden Gebäuden, dienen.
Ebenfalls etwas ab vom Schuss, fast schon an der Grenze zu Russland liegt Kazbegi (oder offiziell wieder Stepanzminda). Auch hier: wunderschöne Berglandschaften. Hier kann man Wanderungen ohne Ende unternehmen – oder zumindest die halbtägige hoch zum Dreifaltigkeitskirche.
Dann habe ich hier aber noch ganz konkreten Nutzwert im Angebot: Wie nutzt man die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Metro, Bus und Seilbahnen in Tiflis? Und wie kommt man vom Flughafen Tiflis (TBS) in die Innenstadt?